Normalerweise ist der Körper von Luis ca. 37 °C warm.
Bei dieser Temperatur läuft bei ihm im Körper alles rund.
So schlägt z.B. sein Herz so, wie es sollte.
Und auch das Gehirn arbeitet gut.
Damit das so bleibt, hat es im Gehirn von Luis eine Stelle,
wo die Temperatur eingestellt wird.
Dieser Teil im Gehirn heisst Hypothalamus.
Und genau dieser sorgt dafür,
dass es in seinem Körper fast immer 37 °C warm ist.
Das kann sich aber ändern, z.B. wenn Luis ein Virus einatmet.
Damit sich nun das Virus nicht vermehrt und ausbreitet,
ruft der Körper von Luis seine Polizei zur Hilfe.
Das sind die weissen Blutkörperchen in seinem Blut.
Diese versuchen, das Virus zu stoppen.
Gelingt das nicht, kommt der Hypothalamus zum Einsatz.
Er merkt, dass es im Körper einen Notfall gibt.
Er will deshalb die Körpertemperatur von Luis auf 39 °C erhöhen.
Denn bei höheren Temperaturen
kann sein Körper das Virus besser bekämpfen.
Gleichzeitig friert Luis, denn sein Gehirn denkt nun,
seine eigentlich normale Körpertemperatur von 37 °C
sei zu niedrig.
Luis bekommt Schüttelfrost.
Der Körper heizt darum jetzt ein.
Das ist für ihn sehr harte Arbeit.
Deshalb fühlt sich Luis krank und er muss sich ausruhen.
Als Fieber gilt es übrigens, wenn der Körper über 38 °C warm ist.
Hat der Körper das Virus besiegt,
stellt sich der Temperaturregler in seinem Gehirn wieder auf 37 °C ein.
Der Körper von Luis muss jetzt von 39 °C wieder abkühlen.
Der Körper beginnt zu schwitzen,
denn dadurch kann er die Temperatur wieder senken.
Wenn sein Körper wieder 37 °C warm ist,
ist Luis endlich wieder gesund und ganz fit.