heiße Julia Kessen. Ich bin pädagogische
Fachkraft hier in der Kita Reinkinder
und Abwesenheitsvertretung und arbeite
hier seit Dezember 2020. zurückg.
Also wichtig bei unserer Arbeit als
Erzieher ist es natürlich, dass wir auf
Augenhöhe mit den Kindern unterwegs
sind, dass wir offen auf sie zugehen,
dass wir ihnen das Ankommen erleichtern
in der Kite, dass wir für die Kinder da
sind, wenn es die Eltern nicht sein
können.
Kannst du den Pinsel da rein und den
Safen?
Ich bin die Lisa. Ich bin hier
pädagogische Fachkraft im Kindergarten
Reinkinder. Ich habe
Erziehungswissenschaften studiert an der
Uni mit dem Teilstudiengang Pädagogik
der frühen Kindheit. Ähm, das heißt, es
ist spezialisiert eben auf Kinder im
Kindergartenalter.
Mein Name ist Elena. Ich bin hier
Auszubildende ähm in der Ausbildung zur
Erzieherin und ähm ich bringe mich
momentan auch schon ähm eben als Rolle
der Erzieherin hier in der Kita ein.
Morgen.
Guten Morgen. Hallo Chat. Alles gut?
Ja, soweit etwas spät eingeschlafen. Ja.
Okay, dann gucken wir mal, wann wir ihn
heute schlafen legen, wann er müde und
legen ihn dann hin.
Super,
super. Gut. Dann bis gleich. Bis gleich.
Erzieherinnen und Erzieher arbeiten mit
Kindern, Jugendlichen oder jungen
Erwachsenen. In einer Kindertagesstätte
betreuen sie Kinder, die noch nicht zur
Schule gehen. Zu ihren Aufgaben als
Pädagoginnen und Pädagogen gehört es,
das Sozialverhalten der Kinder zu
beobachten, sie zu motivieren und ihre
körperliche und geistige Entwicklung zu
fördern. Außerdem sind sie in engem
Kontakt mit den Eltern der Kinder und
informieren und beraten sie. Gehst du
spielen?
Es geht los. Alle ein Sitzkissen holen
hinten in der Ecke. Benny, komm, wir
nehmen uns ein Kissen. Komm, Benny.
Genau, Benny. Guck mal, du kannst hier
hinkommen. Okay, nimmt mal alle euren
Finger nach oben
und wir werden ganz leise.
Seid ihr bereit?
Ja. Okay. 1 Z 3. Guten Morgen. Guten
Morgen. Wir winken uns zu. Guten Morgen.
Guten Morgen. Erst ich und dann du.
Wer weiß denn, wie der Tag heute heißt?
Womit fängt die Woche an? Mit welchem
Tag?
Montag. Super, Martin, dann nimm dir mal
den Pfeil und mach ihn hier vorne auf
unseren ersten Tag auf den Montag. Es
geht aber auch um die Sprache, die wir
hier ganz viel beobachten und fördern.
Gerade in den Morgenkreisen ist die ein
großes Thema, wenn wir Lieder singen,
wenn wir Fingerspiele machen. Ähm, aber
auch im Alltag generell achten wir sehr
auf unsere Sprache, wie wir mit den
Kindern kommunizieren. Wir wünschen uns
einen schönen Tag und jeder spielt jetzt
was er mag.
Ja,
wir arbeiten nach dem offenen Konzept
bei uns in der Kita. Das Besondere daran
ist, dass wir keine Gruppenräume haben,
sondern Funktionsräume. Das heißt, jeder
Raum ist einem Spielbereich zugeordnet.
Das heißt, die Kinder wirklich früh
lernen, Entscheidungen zu treffen und
für sich einzustehen und zu sagen, was
möchte ich heute machen? Ja,
jetzt in der Turnhalle ist es der Fall,
dass die Kinder sich motorisch üben
können. Die können ihre Feinmotorik
üben, ihre Grobmotorik, das Klettern,
das Balancieren, das Gleichgewicht
halten, das können die Kinder hier alles
lernen.
Für die U3 Kinder, die kleineren unter 3
Jahren, ist Bewegung natürlich genauso
wichtig und schön.
Jetzt ist hier gerade große Freude, denn
wir ziehen uns alle an und gehen dann
raus in den Garten. Es ist schon ein
bisschen
schwerer, weil sie noch nicht so viel
selbständig können. Natürlich eben
sollen sie dahinkommen, dass sie es
alles selbständig machen können, aber
hier muss man ein bisschen mehr helfen
als bei den Üern. Das ist auf jeden Fall
Ja, genau.
Komm.
Komm mal zu mir.
Ja,
also draußen ist für uns ja auch noch
ein also ein Raum in unserem
Räumekonzept. Wir haben die Räume drin
und wir haben draußen als Raum, der soll
auch als Raum genutzt werden von den
Kindern. Das ist wichtig für Kinder zur
Bewegung, den Bewegungsdrang
nachzugehen. Also es sind ganz viele
verschiedene Sinneserfahrungen, die sie
dann haben und ganz viel verschiedene
Materialien, mit denen sie dann spielen
können, die sie drin nicht hätten.
Nes einmal tun. Wollen wir das in einmal
tun?
Doch ein.
So, wir gehen einmal Hände waschen. Dann
macht ihr einmal die Ärmel nach oben.
Schalst deine Ärmel nach oben.
Guck mal, die Hand nach hinten und wir
drücken. Super.
Genau. Und dann kannst du hier auch
einmal das Wasser anmachen.
Wir bringen den Kindern bei, dass sie
das auf jeder Seite machen, auch
zwischen den Fingern. Und das machen wir
regelmäßig vor dem Essen, wenn wir von
draußen wieder reinkommen
und die Hände waschen, damit die sauber
werden, damit da keine Bakterien mehr
dran sind und kein Schmutz.
Elias, guck mal, du kannst einmal die
Teller bitte auf den Tisch stellen.
Stell mal auf den Tisch.
So, KZ, kannst du auch einen Teller
dahinstellen.
Vorsichtig.
Genau. An jeden Teller nur eine
servierte, die kommt an den nächsten
und ein Glas.
Charles, legst du auch eine Servierte
hin? Die Kinder helfen uns, dass sie
lernen, kleine Aufgaben im Alltag zu
übernehmen und uns dabei unterstützen
und auch sehen, dass sie vor allem die
Aufgaben erfüllen, die dann für ihren
Alltag auch wichtig sind.
Vorsicht.
So, heute gibt es Kartoffeln mit
Gemüsebächen und Soße.
Einmal die Kartoffeln, einmal die
Gemüsebältchen.
Das ist wichtig, dass sie auch schon
früh lernen, mit Messer und Gabe richtig
umzugehen. Wir versuchen das auch immer
ein bisschen zu beaufsichtigen beim
Schneiden, aber versuchen das dann eben
mit dem Essen zu begleiten, dass das
immer sie immer besser lernen, wie es
geht.
Die Waldling.
Nach dem Mittagessen ist Zeit für Ruhe
und Entspannung. Dazu gehört das
gemeinsame Lesen.
Schauen wir mal.
Ein Erdbeerhut.
Ein Erdbeerhut.
Das ist ja was. Ich habe Hunger. Wann
hört es endlich auf zu regnen.
Aber die muss zu Hause gehen.
Was könnte man denn noch benutzen?
Blter, Blätter, Blätter
mit dem Kopf.
Vorgelesen wird auf jeden Fall jeden
Tag. Das ist auch Hauptbestandteil des
Freispiels. Der Wortschatz der Kinder
wird erweitert. Die Kinder lernen neue
Wörter, die wiederholen die Wörter und
haben auch einfach Spaß und Entspannung
bei der Sache.
Dieser Bild gefällt uns.
Und hier vorne kommt die zweite Arm.
Grundlegend kommt's eben darauf an, die
Kinder zu begleiten und sie eben zu
unterstützen in ihrer Entwicklung. Es
ist eben aber auch wichtig, sie zu
fördern, sie zu fordern, mit ihnen eben
bestimmte Sachen zu machen, wie z.B.
auch eben zu malen, um die Kreativität
zu fördern. Und dann könnt ihr da
Blätter malen. Wir hatten, also ihr
könnt entweder die Pinsel dafür
benutzen.
Das tollste so am Erzieher Job ist auf
jeden Fall, dass jeder Tag irgendwie was
Besonderes ist trotzdem und man kriegt
auch sehr sehr viel von den Kindern
zurück. eben dieses, dass die Kinder
einem auch oft sagen, wie gern sie einen
haben. Das kriegt man gar in anderen
Berufen nicht so oft gesagt, wie im
Kindergarten.
Neben den Kindern ähm ist ein Großteil
unserer Arbeit auch die Elternarbeit.
Das heißt, es geht um eine
Erziehungspartnerschaft. Wir versuchen
eng mit den Eltern im Kontakt zu sein.
Ähm das geht von kurzen Tür und
Angelgesprächen beim Bringen und Abholen
bis zu Elterngesprächen, die regelmäßig
stattfinden.
Wir würden gleich einfach so ein
bisschen durchgehen, wie sind die ersten
Tage verlaufen, wie hat die
Zusammenarbeit geklappt. In der Gruppe
ist es so, dass der Charles eigentlich
gut angekommen ist. Er spielt aber noch
sehr für sich. Er spielt lieber drin,
aber er kennt auf jeden Fall diese
Abläufe und auch, dass er dann zum
Mittagessen immer in die erste Gruppe
geht und danach zum Schlafen, das ist
für ihn überhaupt kein Problem und das
macht er sehr gut mit.
Er geht sehr gerne her.
Das freut uns. Das ist schön. So soll es
sein.
Ja,
die Elterngespräche sind wichtig, damit
wir im Austausch sind mit den Eltern,
damit wir wissen, was passiert gerade zu
Hause und damit die Eltern aber auch
wissen, was passiert in der Kita und auf
welchem Entwicklungsstand ist mein Kind
gerade? Ja, okay, dann trage ich das
schon mal ein. Danke schön.
Tschüss.
Tschüss.
Ich hatte gedacht, dass wir heute noch
mal über deinen ähm Zeitplan sprechen
von deiner Ausbildung, deinen
Ausbildungsplan.
Das Wichtigste, wer hier arbeiten möchte
als Erzieher ist einfach, dass die
Personen Offenheit mitbringen und die
pädagogische Professionalität, dass die
Ausbildung da ist und ähm wir einfach
sehen, dass die Bewerber offen, aber
professionell mit den Kindern und den
Familien umgehen und dafür muss man
natürlich Spaß an der Arbeit mit Kindern
haben. Am besten gefällt mir und was
mich auch sehr berührt ist die Kinder
bei der Entwicklung zu sehen und auch,
dass die Kinder einem so viel Kraft
selber geben, die geben einem so viel
gute Laune. Selbst wenn man mal mit
schlechter Laune auf die Arbeit kommt,
hat man direkt wieder ein Strahlen im
Gesicht.
Also eine große Herausforderung ist auf
jeden Fall im Kitaalltag die Lautstärke.
Die Kinder freuen sich eben auch und
schreien da. Die Kinder weinen und sind
da eventuell ein bisschen lauter und das
ist schon etwas, was einen
herausfordert. Ähm was ein
herausfordert, ist auf jeden Fall auch
die Individualität jeden Kindes. Also
das ist einfach jedes Kind ist anders
und braucht auch verschiedene Dinge, hat
verschiedene Bedürfnisse. Nein, hier
geht's runter.
Also, es gibt ähm zwei verschiedene
Ausbildungsformen. Das eine ist die
schulische Ausbildung. Dort ist es so,
dass man zwei Jahre in der Schule ist
und anschließend ein Anerkennungsjahr in
einer Einrichtung vor Ort durchführt.
Ähm, dann gibt es noch die Pia
Ausbildung, das ist die praxistegrierte
Ausbildung, dafür steht das. Ähm und da
ist es so, dass man 3 Jahre lang Schule
und Kita, also den Beruf parallel hat.
Als Erzieherin kann man nicht nur in der
Kita arbeiten, sondern eben auch in der
OGS, also in der Nachmittagsbetreuung
oder auch in der Heimerziehung, also mit
Jugendlichen, die eben ohne Eltern
aufwachsen. Darf ich mit dir mal gerade
deine Turnschuhe an deine Hausschuhe
anziehen?
Also einer angehenden Erzieherin würde
ich auf jeden Fall raten, viel Geduld
mitzubringen, ähm viel Verständnis für
die Kinder, auch für die Eltern und auch
einfach ja auf die Situation zu gucken
von den Kind und von der Familie
wieder.
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