Hallo und herzlich willkommen .
Also, heute machen wir was ganz Besonderes.
Wir probieren mal aus, eine komplette Geschichte zu erzählen,
aber, und das ist der Clou, nur mit Wörtern von der A2-Liste vom Goethe-Institut.
Stellt euch das mal vor.
Die Wörter sind wie Legosteine.
Mal sehen, was für eine Welt wir damit zusammenbauen können, ja?
Das ist also die große Frage, unsere kleine Herausforderung für heute.
Geht das überhaupt?
Kann man mit einem, sagen wir mal, begrenzten Wortschatz
eine Geschichte erzählen, die auch irgendwie spannend ist?
Ich sag mal so, probieren wir es einfach aus.
Okay, los geht's.
Jede gute Geschichte braucht ja einen Anfang, einen Ort, eine Zeit.
Wir fangen also mit den absoluten Grundlagen an.
Unser erster Baustein, der Sonntag.
Wir legen den Startpunkt unserer Geschichte also ans Ende der Woche.
Kennt ihr das Gefühl, wenn alles ein bisschen ruhiger und nachdenklicher wird?
Und um es noch genauer zu machen,
es ist Abend, die Sonne ist weg, der Tag neigt sich dem Ende zu.
Also, wir haben unsere Kulisse, ein ganz normaler, ruhiger Sonntagabend.
Perfekt, um eine Geschichte zu starten.
Und jetzt kommt unsere Hauptfigur ins Spiel.
Stellt euch vor, in ihrem Zimmer sitzt ein Mädchen und sie ist einfach nur müde.
So richtig, richtig müde.
Nach einer langen Woche will man doch einfach nur ins Bett fallen, oder?
Aber eine Geschichte ohne ein kleines Problem wäre ja langweilig, ne?
Und hier kommt es auch schon, der Konflikt unserer Story.
Ihr Zimmer ist ein einziges Chaos.
Schaut euch das mal an.
Mit ganz einfachen A2-Wörtern können wir dieses Chaos perfekt beschreiben.
Auf ihrem Tisch liegt alles Mögliche rum.
Kleidung, ein Buch und ja, tatsächlich eine Banane.
Das ganz normale Alltagschaos eben.
Der Kern des Problems ist also klar, oder?
Sie muss aufräumen.
Genau diese Aufgabe steht zwischen ihr und ihrem gemütlichen Bett.
Aufräumen ist also das Schlüsselwort hier.
Sozusagen der Motor, der unsere Geschichte jetzt antreibt.
Aber genau in dem Moment, als sie sich so widerwillig aufraffen will, passiert was.
Etwas total Unerwartetes.
Etwas, das alles nur noch komplizierter macht.
Eine Ablenkung.
Ring, ring, plötzlich klingelt das Telefon.
Eine Freundin ist dran.
Und zack, bringt dieses einfache Wort, Anrufen,
eine total spannende Wendung in unseren ruhigen Sonntagsabend.
Und was will die Freundin?
Die Frage ist super einfach.
Kommst du mit ins Kino?
Plötzlich gibt es da eine echt verlockende Alternative zum Aufräumen.
Etwas, das definitiv mehr Spaß macht.
Und hier sehen wir, was in ihrem Kopf vorgeht.
Ein klassisches Dilemma, kennt jeder.
Zuerst die Pflicht, also das Zimmer aufräumen.
Oder doch lieber das Vergnügen und ab ins Kino.
Was würdet ihr machen?
Sie überlegt und sie trifft eine Entscheidung.
Und ich muss sagen, eine ziemlich verantwortungsvolle Entscheidung.
Mal sehen, was jetzt passiert.
Sie macht sich einen einfachen, aber super effektiven Plan.
Achtet mal drauf, wie wir das alles nur mit A2-Verben beschreiben können.
Erstens, sie legt die Kleidung in den Schrank.
Zack, weg.
Zweitens, sie stellt das Buch zurück, wo es hingehört.
Und drittens, die Banane.
Tja, die ist sehr einfach.
Problem genial gelöst, oder?
So, die Arbeit ist geschafft.
Das Chaos ist weg.
Das Problem ist gelöst.
Aber die wichtigste Frage ist doch, wie fühlt sie sich jetzt eigentlich?
Hier haben wir das Ergebnis.
Ein einziges Wort reicht, um alles zu beschreiben.
Aber es ist so stark.
Das Zimmer ist jetzt sauber.
Aus Chaos wurde Ordnung.
Und ihr Gefühl?
Sie ist glücklich.
Das ist dieses tolle Gefühl, wenn man was geschafft hat, was man eigentlich nicht machen wollte.
Zufriedenheit pur.
Aber es gibt noch eine letzte kleine Wendung.
Denn obwohl sie glücklich ist, ist sie jetzt noch viel müder als vorher.
Das ganze Aufräumen hat ihr wirklich die letzte Energie geraubt.
Und was heißt das jetzt für den Kinobesuch?
Tja, der fällt wohl ins Wasser.
Sie entscheidet sich für das Allerbeste, was sie jetzt tun kann, schlafen.
In ihrem frisch aufgeräumten Zimmer schließt sie einfach die Augen
und schläft total zufrieden ein.
Ein perfektes, ruhiges Ende für diesen Sonntag.
Und das war sie schon, unsere kleine Geschichte, gebaut nur aus A2-Wörtern.
Und wir haben gesehen, ja, es funktioniert.
Man kann auch mit einem einfachen Wortschatz eine komplette Erzählung bauen.
Mit Anfang, Mitte und einem richtigen Ende.
So, und jetzt bin ich neugierig.
Wie wäre es bei euch?
Seid ihr Team zuerst aufräumen oder würde bei euch ganz klar die Müdigkeit gewinnen?
Denkt mal drüber nach.
Bis zum nächsten Mal.